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Initiative Neue Globale Perspektive 

Initiative New Global Perspective  -  Initiative Nouvelle Perspective Mondiale

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♦  Inspiriert 1995  ♦  Aktiv seit 2002  ♦  Online seit 2008  ♦


Die Seiten im Internet für Wissenwoller

 

"Umwelt und Sozialisation spielen die tragende Rolle bei Ausformung der Persönlichkeit eines Individuums."

Volker Zorn  (Quantologe)

 

Der Platz zwischen allen Stühlen ist einer der honorigsten, die man heutzutage einnehmen kann.

Hoimar von Ditfurth (1921 - 1989)

  

 

22:00 ARTE oder Mediathek 

Trump und der Staatsstreich der Konzerne

Laut Definition herrscht in einer Demokratie das Volk. Doch was passiert, wenn Politiker sich nicht dem Volkswillen, sondern viel eher dem Finanzdiktat von Lobbyisten unterwerfen, die mit Milliarden die Gesetzgebung zu ihren Gunsten beeinflussen? Ein Trend, der sich weltweit abzeichnet, nimmt insbesondere in den USA seit den 1970er Jahren groteske Ausmaße an... 

 

Verfügbar vom 21/01/2019 bis 20/02/2019

 

Brexit

 

 

Ein abgekartetes Spiel?

 

Da wird eine Brexit-Kampagne vom Zaun gebrochen auf der Basis von Lügengeschichten, auf der einen Seite von Nigel Farage, der mit seiner rechtspopulistischen UKIP Versprechungen mit größtmöglichem Tamtam unters Volk streut, wie etwa der Behauptung, man werde nach erfolgreicher Abstimmung die Gelder, die in den EU-Topf fließen, in das Gesundheitssystem umleiten. Bei den Tories bläst Boris Johnson, von dem bekannt ist, dass er es mit der Wahrheit auch nicht so genau nimmt, ins gleiche Horn (Zeit Online vom 01.07.16): "Er hatte seine Karriere als Journalist begonnen. Die Times feuerte ihn sehr bald wegen eines erfundenen und einem Oxford-Professor in den Mund geschobenen Zitates. Sein nächster Arbeitgeber, der Telegraph, schickte ihn nach Brüssel. Dort amüsierte er sich, indem er Geschichten über Normgrößen für Kondome und Auseinandersetzungen über Käsepolitik erfand, die ihm durch ihre Popularität in eurofeindlichen Kreisen "ein bizarres Machtgefühl" vermittelten, wie er ohne Zögern selbst zugab. "Ich schmiss Steine über den Gartenzaun und wartete auf das phantastische Klirren, das sie verursachten, wenn sie in England in ein Gewächshaus einschlugen."

Und was passierte nach gewonnener Brexit-Abstimmung? Am Morgen danach dämmerte den Briten allmählich, was da passiert war. Da haben doch tatsächlich die Wähler ein größtmögliches Chaos angerichtet, die auf die Lügenkampagne von UKIP und Tories, letzteren dürfte ja wohl kaum die wahre Natur von Boris Johnson entgangen sein, hereingefallen sind, unisono mit der Fraktion der frustrierten Protestwähler. Spontan formierte sich Widerstand gegen den Brexit, als die Tragweite der Abstimmung realisiert wurde, in der Hoffnung auf ein zweites Votum. Nun war oberstes Gebot, die aufkeimende Wut zu kanalisieren, um den Plan des Brexits in die Tat umsetzen zu können. Nehmen wir also die folgenden Schachzüge genauer unter die Lupe. Als erstes galt es nun, die schlimmsten Lügenmäuler, Nigel Farage und Boris Johnson, aus der unmittelbaren Schusslinie zu nehmen. Nigel Farage zieht sich, als ob es die selbstverständlichste Sache der Welt wäre, zurück und räumt gleichzeitig die dreckigste Lüge der Brexiter ab. Boris Johnson wiederum kandidiert nicht für den Vorsitz der Tories, für den er vorher als heißer Anwärter gehandelt wurde. Der nächste Winkelzug ist dann die Inthronisierung von Theresa May, die im Brexit-Spiel als Gegnerin des Austritts aufgetreten ist, somit als geeignet erscheint, die Wogen zu glätten; und mit Sprüchen aufwartet, die man nicht aus dem Lager der Tories gewöhnt ist, wie am vergangenen Montag in ihrer Bewerbungsrede als Premierministerin (Zeit Online vom 12.07.16): "Als Innenministerin Theresa May am Montagmorgen ihren Wahlkampf für die Nachfolge von Premierminister David Cameron eröffnete, konnte sie nicht ahnen, dass ihr das Amt nur zwei Tage später kampflos überreicht werden würde. In einer langen Rede ging die 59-Jährige auf die aus ihrer Sicht drängendsten Probleme des Landes ein: Sie sprach über die Wohnungsnot und über den Mangel an sozialer Gerechtigkeit. Sie forderte mehr Rechte für Arbeiter und Angestellte. Multinationale Konzerne sollten dazu gezwungen werden, Steuern zu zahlen; Schlupflöcher für Steuerflüchtlinge geschlossen werden."  - Typische Floskeln eben für links blinkende Rechtsabbieger. Es scheint sich also hinter dem Brexit mehr zu verbergen als nur eine durch populistische Hitzköpfe angezettelte Abstimmung, die leider, leider in die Hose gegangen ist.

Schauen wir also an dieser Stelle ein paar Jahre zurück, um den zugrunde liegenden Handlungsstrang freizulegen. So war bereits Margret Thatcher, eine Vertreterin des "Raubtierkapitalismus", zwar eine Fürsprecherin für den Verbleib Großbritanniens in der EU, allerdings lehnte sie eine Fiskal- und Wirtschaftsunion ab und war gegen den Euro. Eine politische Union kam überhaupt nicht infrage. Sie war davon überzeugt, dass Großbritannien besser daran täte, einen gewissen Abstand zur EU zu halten. Aber was könnte der Grund für die Wahrung einer gewissen Distanz sein, die nun letztendlich in den Austritt aus der EU gemündet ist?

Dabei ist ein grobe Darstellung der unterschiedlichen Kapitalismusmodelle hilfreich. Um nicht unnötige Verwirrung zu stiften, sollen an dieser Stelle lediglich die wesentlichen Eckpunkte dargestellt und auf Mischformen verzichtet werden, denn auch so werden die entscheidenden Unterschiede deutlich. Auf der einen Seite ist der "Raubtierkapitalismus", der gekennzeichnet ist durch die vorherrschende Unternehmensfinanzierung durch die Börse, sich an kurzfristiger Rendite orientiert, dem Staat minimale Regulationen zugesteht und nur gering ausgebaute Sozialsysteme vorsieht. Dieses Modell wird im angelsächsischen Raum bevorzugt und lässt sich zurückverfolgen bis auf Adam Smith, dessen Gedanken das Gerüst des Kapitalismus formen. Dem steht eine gemäßigte Variante gegenüber, deren Merkmale sich an folgenden Eckpunkten festmachen lassen: Eine vorherrschende Unternehmensfinanzierung durch Banken, langfristige Unternehmensentwicklung, dem Gemeinwohl verpflichtet, mit stark ausgebauten Sicherungssystemen und einem stärker regulierten Arbeitsmarkt, sowie ein stärkerer Einfluss von Gewerkschaften. Es ist in diesem Zusammenhang mehr als nur eine Randbemerkung, dass die Finanzkrise 2008, ausgelöst durch die Lehman-Pleite infolge einer geplatzten Immobilien-Finanzblase, auf das Konto des Raubtierkapitalismus geht, wo dann regelwidrig, der Staat soll ja seine Finger aus dem Spiel lassen, eben der geschmähte Staat genötigt wird, via Steuerzahler, die Schieflagen der an der Börse zockenden Banken zu begradigen. Frei nach dem Motto: "Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert." Hier ist wohl eine der Wurzeln für die Distanz Großbritanniens zur EU zu finden. Es ist der feste Wille den "Raubtierkapitalismus" am Leben zu erhalten; so passt ja auch die Ankündigung des britischen Finanzminister George Osborne, die Körperschaftssteuer seines Landes nach dem Brexit von derzeit 20 auf unter 15 Prozent zu senken, glänzend in die dargelegten Hintergründe.

Es scheint also im Kern darum zu gehen, nach welchem Muster die Wirtschaft zukünftig innerhalb der EU gestaltet wird. Ein zügelloser Raubtierkapitalismus, der mit Sicherheit in einen finalen Börsen-Crash mündet, oder einem Kapitalismus, dem enge Grenzen verordnet werden. Dabei sind die Vertreter der gemäßigten Variante zweifelsfrei auf dem Festland zu verorten, in unterschiedlicher Verdünnung selbstverständlich. Es liegt dem Brexit also der alte Streit zwischen zwei unterschiedlichen Auffassungen über die Ausgestaltung der Spielregeln für das Wirtschaftsgeflecht und sozialer Gesichtspunkte zugrunde. Da die Tories in ihrer Gesamtheit eigentlich nie etwas anderes im Sinn hatten, als eine von Regeln befreite Wirtschaft, liegt der Verdacht nahe, dass es sich beim Brexit um eine längerfristige Strategie handelt, um dem wilden Treiben an der Börse weiter keinen Einhalt zu gebieten zu müssen und soziale Aspekte weiterhin vernachlässigen zu können. Man wagt wohl kein zu großes Wort, dies ein abgekartetes Spiel zu nennen!

Volker Zorn (Quantologe) - July 2016

 

2019 wird wohl als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die Menschheit in letzter Sekunde das Ruder doch noch herumgerissen hat oder an der Aufgabe, den Klimawandel einzudämmen, endgültig und auf klägliche Art und Weise gescheitert ist. Dass ganz nebenbei weitere Herausforderungen zu meistern sind, Ressourcenverbrauch, Artensterben, Überbevölkerung, Plastik- sowie Atommüll und mehr, darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Nur ein gemeinsames Handeln der Menschheit birgt überhaupt noch die Chance, die Zivilisation auf unserem Planeten zu retten. So sind wir alle aufgerufen und in der Pflicht, uns den anstehenden Herausforderungen zu stellen, damit zukünftige Generationen auf der Erde leben können.

 

2018: Alexander Gersts Botschaft an (ungeborene) Enkel "Ich schau auf euren wunderschönen Planeten"

Es sind bewegende Worte, die Alexander Gerst an seine ungeborenen Enkel - und eigentlich an die gesamte Erdbevölkerung richtet.

 

 

 

Zeitenwende

 

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist

 

Nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte steht die Menschheit vor einer Zeitenwende. Und jedes Mal kommt es einem Quantensprung des menschlichen Bewusstseins gleich. Die Initiative Neue Globale Perspektive hat es ich zur Aufgabe gemacht, die anstehende Zeitenwende zu beleben. Zuerst ein vorläufiger und grober Überblick über die relevanten Umbrüche.


1. Die Kopernikanische Wende

Darunter versteht man den Übergang vom geo- zum heliozentrischen Weltbild. Die Erde wird nicht mehr im Zentrum des Universums verortet, sondern ist ein Planet, der um die Sonne kreist.

 

2. Die Evolutionstheorie von Charles Darwin

Die Menschheit und die Tierwelt wurden nicht als Endprodukte von einer etwaigen "Gottheit" erschaffen, sondern haben sich in einem stetigen Entwicklungsprozess durch Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen zu Lebewesen, von Generation zu Generation geformt.

 

3. Sigmund Freud und die Entdeckung des Unbewussten

Der Mensch ist nicht allein in seinem Hirnstübchen, sondern in allen Lebensphasen beeinflussen unbewusste psychische Prozesse Handeln, Denken und Fühlen.

 

4. Eine neue globale Perspektive und darüber hinaus

"Der sich immer stärker abzeichnende und vom Menschen verursachte Klimawandel, die ungeklärte Endlagerung des Atommülls, sowie die Eindämmung der Bevölkerungsexplosion, Plastikmüll, Artenschwund, einhergehend mit rücksichtsloser Plünderung lebensnotwendiger Ressourcen, sind die mächtigsten Herausforderungen, vor denen wir Menschen jemals gestanden sind. Die Aufgaben haben eine derartige Dimension und Tragweite, dass sie nur gelingen können, wenn alle zur Verfügung stehenden Kräfte gebündelt und diesen ehrgeizigen Zielen untergeordnet werden. Die Spielräume für Nationalismus, Rassismus, Terrorismus, leidige Religionsstreitereien, kriegerische Flächenbrände um Rohstoffe verengen sich in gleichem Maße und müssen so schnell wie irgend möglich beendet werden, damit der Weg in eine menschliche Zukunft freigemacht werden kann.

Der drohende Klimakollaps, Atommüllendlagerung und Bevölkerungsexplosion sind daher globale, jeden einzelnen von uns bedrohende Gefahrenzonen, die einem finalen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte gleichkommen. Einem "Weiter so", das die Lebensgrundlagen der Menschheit stetig schrumpfen lässt mit allen fürchterlichen Folgen eines weltumspannenden Überlebenskampfes um Nahrung, Rohstoffe und Raum, bis hin zu einer vollständigen Zerstörung unser aller Lebensgrundlagen für eine lange, lange Zeit. Oder die Menschheit kommt zur Besinnung, versteht die Krisenherde als Wendepunkt zu nutzen, hin zu einer Öffnung des menschlichen Bewusstseins durch eine weltumspannende Bildungsoffensive einschl. eines umfassenden Marshallplans für die Dritte Welt, hin zu einem erheblich erweiterten Wertekanon gegenüber Natur und Kreatur, hin zu nachhaltigem Denken und Handeln, hin zu einer neuen globalen Perspektive.

Wir sind aller Voraussicht nach die allerletzte Generation, die überhaupt noch die Chance hat, das Blatt zu wenden!"

Volker Zorn (Quantologe)

Artikel und Infos, die diese These stützen, sind hier aufgelistet: Klimawandel  ►Atomdebatte  ►Bevölkerungswachstum  ►Ressourcen

 

 

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist

எதுவும் யாருடைய நேரம் வந்துவிட்டது ஒரு யோசனை விட அதிக சக்தி வாய்ந்த

Нішто не з'яўляецца больш магутным, чым ідэя, час якой прыйшло

Ничто не является более мощным, чемидея,время которой пришло

Tidak ada yang lebih berkuasa daripada idea yang masa telah tiba 

sgjë nuk është më e fuqishme se një ide koha e së cilës ka ardhur

Ոչինչ ավելի հզոր է, քան մի գաղափար, որի ժամանակն է եկել

Ezer ez da ideia bat zeinen ordua heldu baino indartsuagoa da

Nothing is more powerful than an idea whose time has come

Niets is krachtiger dan een idee waarvoor de tijd is gekomen

Semmi sem erősebb, mint egy ötlet, amelynek eljött az ideje

Nic nie jest bardziej skuteczne niż idea, której czas nadszedł

Mikään ei ole voimakkaampi kuin idea, jonka aika on tullut 

Rien est plus puissant qu'une idée dont le temps est venu

Niks is meer kragtig as 'n idee wie se tyd het aangebreek
Ingenting är mer kraftfull än en idé vars tid har kommit

Hiçbir şey artık zamanı gelmiş bir fikirden daha güçlü

ບໍ່​ມີ​ຫຍັງ​ແມ່ນ​ມີ​ອໍາ​ນາດ​ຫຼາຍ​ກ​່​ວາ​ແນວ​ຄວາມ​ຄິດ​ທີ່​ໃຊ້​ເວ​ລາ​ໄດ້​ມາ​ເປັນ

Nulla è più potente di un'idea il cui tempo è venuto 

Nenio estas pli potenca ol ideo kies tempo venis

Nic není silnější než myšlenka, jejíž čas nadešel

גאָרנישט איז מער שטאַרק ווי אַ געדאַנק וועמענס צייַט האט קומען

কিছুই যার সময় এসেছে একটি ধারণা অপেক্ষা অধিক শক্তিধর 

Heç bir şey vaxt gəlib bir fikir daha güclü

何もその時来ているアイデアよりも強力ではありません

هیچ چیز قوی تر است از ایده چه کسانی به زمان آن رسیده است 

沒有比這更強大的比一個想法的時代已經來

אין דבר חזק יותר מרעיון שזמנו הגיע

ليس هناك ما هو أقوى من فكرة حان وقتها

 

 

 

 

 

 

Volker Zorn Reutlingen

 

 

 

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